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»Apparently, cemeteries are full of napping cops«

Text by Anja Wiesinger
published on the occasion of the exhibition: Frank Eickhoff »Apparently, cemetries are full of napping cops«, frontviews temporary at LAGE EGAL, 14.08.– 21.09.2014

Baby! So I was thinking the text for Frank’s piece should be about how more data and more information of our environment through technology allows us to see more. And that “see more” may develop to a deeper understanding of nature as a system of relationships.

I explain Franks work to you first. I would call it a movie game installation. TV screens are mounted on a vertical construction like a chessboard and behind it there are 5 computers connected to each other. They form a network and render the animation on the screen through a game engine. You watch how an auto-player from an ego shooter perspective finds its way through the jungle. Each scene is randomly created and unique. In this case the network and data exist only by itself and for itself, like nature somehow. The empty spaces are a reminder of the invisible and unused data that “big data” produces.

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»For Jean B.«

21.06. – 17.08.2014
Text zu Ausstellung von Stephan Koehler
text about the exhibition by Stephan Koehler (engl. please scroll down!)

„Ausführen, materialisieren, realisieren, produzieren: es scheint, als sei dies die ideale Bestimmung eines jeden Dings, nach einer zugleich vom Fortschritt und einer inneren Notwendigkeit bestimmten Bewegung vom Zustand des Möglichen zu dem des Realen überzugehen.“ *

Diese Ausstellung soll mögliche Verbindungen von J. Baudrillards Argumentation in “Die Intelligenz des Bösen” auf Phänomene und Tendenzen in der zeitgenössischen Kunst offenlegen. In seinem 2006 durch Peter Engelmann im Passagenverlag Wien herausgegebenen Spätwerk führt Baudrillard einen neuen Status für die aktuelle anthropologische Entwicklung ein. Er nennt diesen Status „Integrale Realität“.

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Noé Sendas "To make ends meet"

Ausstellungstext von Stephan Köhler
Invaliden 1 | 24.04. – 07.06.2014

Rückblick
Bis dahin an größeren Skulpturen und Installationen arbeitend, entschied Noé Sendas im Jahr 2009 eine Serie von Foto Collagen zu entwickeln, welche kleiner und leichter zu handhaben wären, ihm aber dennoch gestatten würden, seinem Interesse für surrealistische Inhalte zu folgen und seine Fähigkeiten als Bildhauer weiter zu entwickeln. Als passionierter Sammler von alten Postkarten und Starporträts aus der Goldenen Ära des Kinos, hatte Sendas keine Probleme Material für seinen neuen Ansatz zu finden. Die „Crystal Girls“-Reihe war geboren. Sendas führt aus: “Als ich begann sie auszuarbeiten, behandelte ich sie wie eine Skulptur und nutze die Vorstellung von Schwerkraft, Gewicht und Balance. Wenn Du das linke Bein einer Figur auf dem Foto verschwinden lässt, solltest Du einen Stein in der rechten Hand der gleichen Figur einfügen, so dass sie ausbalanciert ist und nicht umfällt.“

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Reise in die Gegenwart

von Nisaar Ulama
erschienen zur Ausstellung “Etna Carrara”, Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen, 24.06.– 02.09.2012.
Bild: Yala Juchmann, o.T. (Faltung #27)

Museen sind Zeitmaschinen. Sie lassen uns teilhaben an einer Welt des Vergangenen. Vielleicht müsste man genauer sagen: An der Art und Weise, wie Kunstwerke innerhalb eines bestimmten historischen Kontextes eine Welt entworfen haben. Die Verbindung zwischen diesem Weltentwurf und seinen gesellschaftlichen Bedingungen nennen wir »Zeitgeist«.

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»Idiopolis«

Die Ausstellung »Idiopolis« fand im Rahmen des Remap4 Festivals in Athen statt. Auf dem Online Kunst Blog “The Naked” präsentieren die Macher der Ausstellung einen umfangreichen Beitrag in englischer Sprache. Hier ergeben sich gute Einblicke in die Problematik der Ausstellungsvoraussetzungen, die Situation vor Ort in Athen, die Konflikte der beteiligten Künstler und nicht zuletzt in die Ausstellung selber.

www.thenaked.nl/contributors/stephan-kohler/idiopolis

Stephan Koehler

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Art does not (yet) sell houses. A German review on Athens’ ReMap4

by Rebecca Hoffmann // source: the naked / in english

Small, tiny houses are placed along the road. Some streets have all their entrances painted in pink. Men of all ages quicken their pace and disappear in the entrances’ red lights. One punter still wears his crash helmet on his head. During the day, Pakistani children play in the streets, after dawn it the place for the city’s junkies. And in between one can see young people with neon green and white maps labeled as »ReMap4«.

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